Nov 2010 | 6 x 9| 468 pp | 978-0-9867471-0-6
| $24.00 CAD
Ausgewandert : von der badischen Backstube zum
Minister in Kanada
Frank
Oberle
1932 in Forchheim bei Karlsruhe geboren, erlebt der Autor Frank Oberle
das Elend des Krieges hautnah mit - als 13 jähriger schlägt
er sich mit einem Freund zusammen zu Fuß von Polen ins heimatliche
Forchheim durch - begleitet von Hunger, Elend und der ständigen
Angst vor Bombenangriffen.
Es gelingt ihm, den immer näher kommenden russischen
Truppen und dem Inferno von Dresden knapp zu entgehen, doch die Bilder
von Tod und Verzweiflung haben sich unauslöschlich in sein Gedächtnis
geschrieben und ihm nicht nur seine Jugend gestohlen. Im Jahr 1951 entschließt
sich Frank Oberle, Deutschland zu verlassen und in Kanada sein Glück
zu versuchen - auch dies wieder einmal verbunden mit Entbehrungen.
Doch er gibt nicht auf: Statt zu resignieren und nach
Deutschland zurückzukehren, nimmt er jegliche Jobs an, um vorwärts
zu kommen. So arbeitet er als Tellerwäscher, Holzfäller, Goldgräber
und Unternehmer, bis er schließlich doch den Zenit erreicht: nämlich
eine Berufung als Minister für Wissenschaft und Technologie und
später für Forstwirtschaft unter Brian Mulronys Regierung.
Eine Liebeserklärung an den Mut und an das Leben.
Eine spannende Familiesaga und eine historische Zeitreise zugleich.
Ein wahres Lesevergnügen.
"Reich an Details, Dramatik und Humor, ist dieses
Buch eine Liebesgeschichte, eine inspirierende Saga und das Musterbeispiel
einer kanadischen Immigrantengeschichte." Das Echo (Die
Zeitung für Deutschsprachige in Kanada und USA).
"Frank Oberle gehört zu der seltenen Art
von Autoren, die als begnadete Geschichtenerzähler mit photographischem
Gedächtnis sich nicht scheuen, dem Leser ihre Seele ungeschminkt
mit allen Fehlern und Mängeln zu enthüllen!" Ottawa
Sun
"Oberle schafft es irgendwie, beim Schreiben
dieses beeindruckenden Buches nie seine Bescheidenheit zu verlieren.
Eine ungemein bewegende und fesselnde Autobiographie. Unbedingt lesen!"
The Star.
